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Diese Kenntnisse werden im Ingenieurstudium immer wichtiger

Abgelegt unter Blogging by Blogger am 05. März 2020

Die technischen Entwicklungen auf der Welt schreiten Tag für Tag weiter fort: Immer wieder werden neue Technologien und Fertigungsmethoden vorgestellt, die verschiedene Branchen beeinflussen. Obgleich vieles davon noch Zukunftsvisionen sind, gibt es schon jetzt in der Industrie einen deutlichen Umbruch, vor allem wenn es um den 3D-Druck oder Spritzguss geht. Hier stellt sich allerdings zu Recht die Frage, ob die derzeitigen Entwicklungen auch Lehrstoff an deutschen Universitäten sind – und ob der heutige Ingenieurstudent auch in 10 oder 20 Jahren noch eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben wird.

IT-Kenntnisse stellen die Grundlage für Ingenieurstudenten dar

Obgleich viele Anlagen inzwischen mit künstlicher Intelligenz arbeiten, können sie menschliche Arbeit noch immer nicht ganz ersetzen. Gut ausgebildete Ingenieure sind wertvoll und werden es auch in Zukunft noch sein. Dennoch sind manche Studenten verunsichert, denn die digitalen Entwicklungen schreiten nur allzu schnell voran und es wird zunehmend schwieriger, Schritt zu halten. Es werden jedoch entgegen häufiger Annahmen nicht ausschließlich IT-Spezialisten in den Unternehmen gebraucht – auch andere Kenntnisse zählen. Trotzdem stellen Grundlagen in der IT heutzutage eine Selbstverständlichkeit für jeden angehenden Ingenieur dar.

Experten raten jungen Menschen, sich in den ersten Jahren ihres Studiums nicht zu stark auf einen Bereich zu spezialisieren. Ansonsten läuft man Gefahr, irgendwann zu einem „Nischenprodukt“ zu werden und seine Kenntnisse nur in wenigen Unternehmen anwenden zu können – das könnte dann für Probleme auf dem Arbeitsmarkt sorgen. Wenn bestimmte Produkte, auf die man sich jahrelang festgelegt hat, in einigen Jahren kaum noch gefragt sind, steht man vor einem Problem. Dies könnte auch für 3D Druck Dienstleister relevant sein.

Spritzguss und 3D Druck Dienstleister: Welche Kenntnisse für Ingenieurstudenten wichtig sind

Natürlich lässt sich heute kaum vorhersagen, wo die Trends in den nächsten zehn Jahren hingehen werden. Derzeit besonders gefragt sind Bereiche wie ressourcenschonende Technologien, 3D-Druck und Spritzguss (SP), automatisierte Fortbewegung, Energieeffizienz und Fabrik 4.0. Im Zuge der Digitalisierung entstehen mehr und mehr Daten, welche an den richtigen Stellen eingesetzt werden sollen. Trotzdem ist es kaum möglich, eine genaue Prognose für die kommenden Jahre abzugeben – denn die Digitalisierung entwickelt sich stetig weiter. Es wäre also für jeden Studenten falsch, sich während seiner Ausbildung nur auf einen Bereich festzulegen.

Ein gutes Beispiel sind die 1990er-Jahre: Das Internet stand für die massentaugliche Nutzung in den Startlöchern und es entwickelten sich zig Studiengänge dazu. Heute sind viele der damaligen Studenten nicht mehr am Puls der Zeit und benötigen Seminare oder Weiterbildungen, um mit gefragten Technologien arbeiten zu können. Trotzdem setzen Hochschulen wie beispielsweise die Universität Ulm auf „Trends“ bei Studiengängen: Seit dem letzten Wintersemester werden die berufsbegleitenden Master Business of Analytics und Sensorsystemtechnik angeboten. Beide Studiengänge befassen sich mit aktuellen Fragen zur Fabrik 4.0, allerdings richten sie sich ausschließlich an Studenten, die bereits über einen Studienabschluss verfügen und berufliche Erfahrung mitbringen. Das hat auch seinen Grund.

Wirkliche Expertise entwickeln die meisten Menschen jedoch erst in ihrem späteren Berufsleben, während das Studium nur grob theoretisch vorbereitet. So werden Weiterbildungen auch in den kommenden Jahren eine immer wichtigere Rolle spielen, da die Technologien zunehmend komplizierter werden. Moderne Ingenieure müssen keinesfalls alle Bereiche voll abdecken können, sie sollten sich allerdings problemlos in die IT-Welt integrieren und sich auch mit anderen Experten austauschen können.

 



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