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Millennials – die schwer zu greifende Zielgruppe

Abgelegt unter Blogging by Blogger am 03. Januar 2020

Wenn man heutzutage in der Social Media Welt unterwegs ist, wird man wieder und wieder auf den Konflikt zwischen den verschiedenen Generationen treffen. Millennials und die Baby Boomer Generation liegen sich immer wieder in den Haaren und schieben sich gegenseitig die Schuld für den scheinbaren Verfall der Lebensqualität in die Schuhe.

Die Baby Boomer, oder auch die Nachkriegsgeneration bezeichnet, wird oftmals als sehr konservativ umschrieben und soll sich gegenüber neuen Trends gerne mal versperren. Dem gegenüber stehen die Millennials. Die Generation aus den 80ern und 90ern gehören zu denen, die mit Technik und dem Internet quasi aufwuchsen – die Digital Natives. Man zählt sie zur Generation Y (Y wie why – auf deutsch „warum“), da sie im Gegensatz zur Vorgängergeneration dafür bekannt ist Dinge zu hinterfragen oder generell Dinge in Frage zu stellen.

Schon als Kleinkind Kontakt mit digitaler Technologie

Dabei muss man im Auge behalten, dass die Generation eben schon seit dem Kindesalter Zugang zu Computern oder dem Internet hatte. Die Möglichkeiten, die gerade mit dem Internet einhergehen führte dazu, dass die Millennials grundlegend anders sind als alle vorherigen Generationen. Das Internet bietet per Knopfdruck Zugang zu schier unendlichen Informationen und Entertainment. Und dank Smartphones auch noch jederzeit und beinahe überall und in Sekundenschnelle. Somit hat diese Generation eine ganz andere Erwartungshaltung gegenüber sehr vielen Dingen und vor allem gegenüber dem Entertainment.

Und genau diese Eigenschaften stellen die Experten der Unterhaltungsbranche immer und immer wieder vor Probleme. Was damals bei der Boomer Generation zog funktioniert mit den jungen Erwachsenen einfach nicht mehr. Immer und immer wieder treffen die Branchen den Geschmack der Digital Natives nicht. Eine sehr schwer zu greifende Zielgruppe.

Auch die Branche rund ums Glücksspiel steht vor derselben Problematik, die jungen Kunden nicht binden zu können. Und dabei spielt es keine Rolle, ob es klassische Casinos sind oder Online Angebote wie beispielsweise Casino Online: Schaut man über den großen Teich auf die USA ist der Unterschied ganz klar sichtbar. Während rund 42% der vorherigen Generationen Glücksspiel als eine relativ wichtige Freizeitbeschäftigung bezeichnen, gilt dies laut der Umfrage nur für ca. 20% der Millenial Generation. Damit sieht man ganz klar, dass die altmodischen Konzepte schlicht und ergreifend bei den jungen Menschen nicht mehr ziehen.

Andere Studien beleuchteten diese Verhaltensunterschiede etwas genauer. Allem voran eine Analyse des Lloyd D. Levenson Institute of Gaming, Hospitality & Tourism, welches an der Stockton Universität in New Jersey sitzt.

Die Studie fand heraus, dass die Millenial Generation ihre Zeit lieber damit verbringt Geld für Nachtclub Besuche, Essen gehen ausgibt. Glücksspiel spielt eine stark untergeordnete Rolle. Allerdings gab es auch andere Erkenntnisse. Wie bereits erwähnt sind die klassischen Casinos kaum interessant für diese Zielgruppe, aber die sogenannten Online Slot Spiele sind erfolgreich – sofern sie ein gewisses Maß an Skill benötigen und wenn man sie gemeinsam mit Freunden oder der Familie spielen kann.

Die Gameboy, Xbox und Playstation Generation

Wenn man genauer darüber nachdenkt ergibt dies alles auch durchaus Sinn, dass die klassischen Casinos kaum junge Menschen anziehen. Denn fast alle Millennials wuchsen mit Spielkonsolen auf und sind eine relativ hohe Qualität bei Spielen gewöhnt. Das da klassische Casino Spiele nicht mithalten können erscheint klar, zudem die meisten Casinos nie mit der Zeit gegangen sind.

Den Trend haben aber mittlerweile einige Hersteller erkannt und bieten mittlerweile Automaten an, die sich stark an Konsolen Spielen orientieren. Zwar basieren sie logischerweise immer noch auf dem Glücksspiel Prinzip, aber sie ähneln viel mehr Videospielen was die Präsentation und Konzepte angeht.

Wie wichtig dabei auch die Mobile Apps für Smartphones sind, zeigt sich immer wieder und wieder. Wenn die Menschen nicht in die Casinos gehen, muss man das Casino eben zu den Menschen bringen und dank Smartphones trägt quasi jeder ein potenzielles Casino in der Hosentasche.

Es ist dabei essentiell wichtig die Trends der Zeit aufzufangen und schnell umzusetzen. Seit die World Series of Poker 2003 auf vielen TV Sendern ausgestrahlt worden ist, hat sich die Anzahl der Online Poker Seiten enorm vergrößert. Sogar bis zum heutigen Tage erfreut sich Online Poker größter Beliebtheit, da man den Online Trend erkannte und die Bedürfnisse der jungen Generation befriedigen konnte.

 



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