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Lightroom für Blogger

Abgelegt unter Blogging by Jonas Malur am 26. Februar 2014

Lightroom-KursWer gerne und viel bloggt, der wird vermutlich auch daran interessiert sein, ansprechende Bilder SEO-optimiert und in hoher Qualität auf seiner Website einzubinden. Dabei soll es mal nicht um einen SEO-Leitfaden für Bilder gehen, sondern um das Programm Lightroom von Adobe, welches ich auf der Videoplattform von Lecturio kennengelernt habe. Lightroom bietet in meinen Augen ein riesiges Potential der professionellen Einbindung von Bildern auf Webseiten zur Erhöhung des Traffics einerseits, zur Verbesserung des Websitefeelings andererseits. Eigentlich richtet sich das Programm ja an die hohen Ansprüche von Fotographen, die mit diesem Programm ihre Bilder organisieren, entwickeln und den Workflow für die Bearbeitung optimal gestalten. Darüber hinaus bietet sich Lightroom aber auch an, Bilder in bestimmten Formaten zu präsentieren, die für das Blogging interessant sind.

Metadaten und Geotagging

Metadaten sind bildbeschreibende Informationen, die von Suchmaschinen ausgelesen werden. Mittels des Bibliotheksfilters hat man diese sofort im Blick. Für Blogger sind natürlich nur solche Metadaten interessant, die auch zu einer Suchmaschinenoptimierung führen. Wenn es in Lightroom beispielsweise möglich ist, Bilder nach dem Hintergrund (z.B. Strand, Meer, Büro oder Denkmäler) zu filtern, dann können diese Informationen auch für Suchmaschinen relevant werden, wenn eine semantische Nähe zum Umfeld des Bildes gegeben ist. Interessante Metadaten sind vor allem ortsbezogenen Informationen wie Stadt, Land, Region, Stichwort und Kartenposition. Insbesondere die Möglichkeit Bilder mit Stichworten zu versehen, ist für jede Publikation im Netz eine sinnvolle Optimierung, die in Lightroom leicht von der Hand geht. Indem Bilder mit Ortsbezeichnungen in Verbindung gebracht werden, wird Suchmaschinen angezeigt, mit welchen Orten oder Regionen ein Bild in Verbindung gebracht werden soll. In Lightroom sollte man dies auf zweifache Weise tun. Erstens ist der eben erwähnte Eintrag von Metadaten. Zweitens das Verorten eines Bildes per Drag & Drop auf der Karte. Da Google seit einiger Zeit Suchanfragen automatisch mit Ortsinformationen verbindet, können Suchergebnisse zukünftig auch mit Bildern ausgeliefert werden.

Galerien und Bilderbücher erstellen

In Lightroom lassen sich Diashows schnell und einfach erstellen. Besonders schön ist, dass bereits eine große Auswahl ansprechender Designs vorhanden ist. Diese können individuell angepasst werden. Gerade für Reiseblogger ist das Buchmodul von Lightroom spannend. Mit diesem Format kann man dem Besucher ein attraktives Downloadangebot machen oder aber zum Verkauf anbieten. Erstellen lässt es sich ähnlich intuitiv wie eine Galerie. Wichtige Einstellungen muss man im Modul auf der rechten Spalte machen. Ob als pdf oder Buch, auch Größe, Einband und Papierqualität müssen hier definiert werden. Als Druckpartner erscheint der Anbieter blurb, der, wenn auf letzter Seite erwähnt, einen kleinen Rabatt gewährt. Durch die dynamische Preisvorschau erfährt man ganz praktisch, wie viele Kosten auf einem zukommen.

Im Webmodul ist es möglich, wie der Name schon sagt, einzelne Bilder, Galerien oder Bilderbücher auf die Homepage hochzuladen. Nach Wahl einer Vorlage kann man sich die Bilder bereits als Vorschau im Webbrowser anschauen. Effekte und Layouts lassen sich beliebig anpassen. Zur Absicherung sollte man die Webgalerie auch ganz normal in Lightroom abspeichern, damit schnell und einfach Änderungen vorgenommen werden können. Um einen Upload vorzubereiten, ist es notwendig die Webgalerie zu exportieren. Bilder werden in JPG umgewandelt und HTML-Dateien werden erzeugt. Alternativ kann man die Webgalerie auch direkt hochladen, was aber in den meisten Fällen für Blogger nicht anzuraten ist, weil in der Regel nach Upload eine individuelle Anpassung an die Website vorgenommen werden muss.

Wer tiefer in Lightroom einsteigen will, dem empfehle ich den Video-Kurs für Fortgeschrittene.