Spam-Mail vom lieben Gott

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 23. Juli 2008

Jetzt schreibt sogar Gott schon Spam-Mails:

Auf diese email kann nicht geantwortet werden, weil sie über eine anonyme Remailerkette versendet wurde.
 
Die unfassbare Wahrheit: Der Mensch erntet was er sät!
Hat Gott möglicherweise tatsächlich die Wahrheit verraten als er sagte: Der Mensch erntet was er sät!
 
1. Was würden Sie als erstes tun, wenn Sie plötzlich zum Milliardär werden würden?

[…]

Liebe deinen nächsten wie dich selbst war die Lehre von dem Propheten Jesus, denn Gott hat bestimmt, dass der Mensch ernten wird was er sät, deshalb sind die Menschen auch für ihr eigenes Schicksal verantwortlich.

So lautet der Anfang und das Ende der Spam-Mail. Dazwischen liegen ca. 14.000 Wörter mit allgmeinem biblischen Blupp-Blupp. Der Ursprung der Mail kommt wohl aus Italien, wenn da mal der Vatikan nicht seine Finger im Spiel hat. 😉

 

5 Kommentare zu 'Spam-Mail vom lieben Gott'

Die Kommentare per RSS abonnieren


  1. am 23. Juli 2008 um 4:31 pm Uhr

    Tja, wie heißt es so schön, Gott ist überall, auch in Spammails…


  2. am 24. Juli 2008 um 5:53 am Uhr

    Hallo zusammen,

    und genau bei Punkt 1 trifft man den Schwachsinn an. „Was wäre wenn…“ Es lebe der Konjunktiv in der doch so imperativ gemeinten Aussage dieser verzichtbaren Mail eines augenscheinlich bekifften Absenders.

    BTW: Auch Antipoden „beten“ mit Blick nach „oben“. Darüber sollte man mal nachdenken…

    lG
    Lutz

  3. Tobias sagte,

    am 24. Juli 2008 um 7:27 am Uhr

    Ja, in der Mail stand noch viel mehr Schwachsinn:

    Gott lässt den Menschen diese Welt und deren Entstehung im Großen und Ganzen als ein Produkt des puren Zufalls erscheinen (das scheinbar zufällig ablaufende Leben, Glück, Unglück, Urknall, Evolution ect) und das hat auch einen Grund, weil es Gott sonst nicht möglich wäre, den Glauben und Unglauben der Menschen zu testen, allerdings hat Gott auch vieles offen gelassen und unwissenschaftliche religiöse Erklärungen geliefert, damit sich die Anzahl der gläubigen und ungläubigen Menschen dieser Welt etwa in der Waage halten kann, doch die Menschen, die es schaffen entgegen der scheinbar zufällig funktionierenden Welt gläubig zu sein oder zu werden und sich entsprechend verhalten, sollen nach ihrem Tod in der diesseitigen Welt einen ewigen Anspruch auf die jenseitige Welt, das ewige und heilsame Paradies Gottes erhalten, denn Gott hat es den Menschen so versprochen. Wer allerdings keinen Wert darauf legt und aufgrund einer Vorliebe für den Gedanken, dass diese Welt vom Zufall hergestellt und produziert worden wäre, lieber ungläubig sein will, hat seinen persönlichen Anspruch auf das ewige Paradies Gottes somit von vorne herein völlig sinnlos verschenkt.

    Ich frage mich ernsthaft, wer stundenlang Zeit aufbringt um solchen Quark zu schreiben.


  4. am 24. Juli 2008 um 8:57 am Uhr

    Hallo Tobias,

    ///
    Ich frage mich ernsthaft, wer stundenlang Zeit aufbringt um solchen Quark zu schreiben.
    ///

    Japp – da sagst du was!
    Ich komme nicht umhin, die „Kopfschüttel-Taste“ erfinden zu müssen… 🙂

    lG
    Lutz

  5. Hans Schulze sagte,

    am 18. Oktober 2008 um 1:04 pm Uhr

    Es ist die Sorge um das eigene Seelenheil – ganz einfach. Sehr vergnüglich und bedeutend substantieller ist der Aufsatz des Philosophen und Logikers Raymond Smullyan:

    Is God a Taoist?
    http://www.mit.edu/people/dpolicar/writing/prose/text/godTaoist.html

    Auf Deutsch zusammengefaßt im Aufsatz

    Ein denkwürdiger Dialog
    Über freien Willen, Sünde, Selbsterfahrung und Pferde
    http://pferdezeitung.com/Hauptartikel/496/Gesamttext/Druckversion




Bitte JavaScript aktivieren!