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Pen-Spinning: Das Tutorial für den Büroalltag

Abgelegt unter Blogging by Redaktion am 25. September 2008

Wem es im Büro mal wieder zu langweilig wird, der kann sich mit der „neuen“ Sportart Pen-Spinning beschäftigen. Im Fingerpass Tutorial lernt man, wie man vor seinen Kollegen angeben kann. Immer schön den Stift vor deren Nase jonglieren. Natürlich erst wenn der Trick perfekt sitzt. 😉

 

Mit einem eigenen Newsletter Geld verdienen

Abgelegt unter Blogging by Redaktion am 23. September 2008

Für viele sind Newsletter ein lästiges Übel. Egal wo man sich anmeldet, fast überall wird man anschließend mit Produkt-News überschwemmt. Aber so lästig Newsletter auch erscheinen, man kann damit gutes Geld verdienen. Allerdings gibt es wichtige Punkte, die dabei beachtet werden müssen. Wer will schon gleich in den Papierkorb wandern?

Wie man sich erfolgreich einen Stamm an Newsletter-Empfängern aufbauen kann, und wie man seine Leser am besten anspricht, um nicht als Werbemail abgestempelt zu werden, kann man im kostenlosen E-Book „Top Umsätze mit dem perfekten Newsletter“ nachlesen. So kommt man in den Genuss des Ratgebers:

1. Auf e-business-unternehmensberatung.com gehen.
2. In der rechten Sidebar bei „e-business Newsletter Registrierung“ E-Mail und Name angeben.
3. An die E-Mail Adresse wird dann der Download-Link geschickt, wo das Buch heruntergeladen werden kann.
4. Wenn man den Newsletter von e-business-unternehmensberatung.com nicht mehr möchte, kann man sich einfach wieder abmelden.

Das E-Book gliedert sich in folgende Kapitel:

  • Wie baue ich einen Newsletterstamm auf?
  • Welche technischen Voraussetzungen brauche ich?
  • Wie soll ein TOP Newsletter aufgebaut sein?
  • Wie Sie ihren Newsletter zur Gewinnmaximierung nutzen
  • Wie man einen Newsletter richtig formuliert
  • Wann ist der richtige Versandzeitpunkt / Letzte Tipps

Zum Einstieg in die Materie ist es ganz gut geeignet. Es wird kurz und knapp ein erster Überblick über die wichtigsten Punkte für erfolgreiche Newsletter gegeben. Profis werden allerdings nicht viel Neues finden. Aber der Tipp ist auch eher für E-Business-Einsteiger gedacht. 😉

 

Abmahn-Anwalt muss ins Gefängnis

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 22. September 2008

Endlich gibt es auch mal gute Nachrichten von der Abmahn-Front. Das Abmahn-Urgestein Freiherr von Gravenreuth hat es sich nun endgültig verscherzt und für seinen Abmahnwahnsinn endlich die richtige Quittung erhalten. Das Landgericht Berlin verurteilte ihn zu 14 Monaten Haft ohne Bewährung.

In ihrem Urteilsspruch maßregelte die zuständige Richterin den Anwalt: „Die Allgemeinheit muss vor Ihnen geschützt werden“.

Da kann man nur hoffen, dass andere Massen-Abmahner ein ähnliches Schicksal erleiden.

 

Abofalle: Sudoku.de bittet zur Kasse

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 19. September 2008

Scheinbar ist bei uns ein Eldorado für Abzocker. Wie heise.de aktuell berichtet, gehen die Anbieter dabei immer dreister vor. Bei Sudoku.de werden ahnungslose Surfer auf das beliebte Rätselspiel aufmerksam gemacht und man bietet „Tausende Sudoku-Rätsel“, „Infos über Sudoku-Geschichte“ und ein Gewinnspiel an. Die Anmeldeseite scheint wie bei einem kostenlosen Web 2.0-Dienst. Nur im Kleingedruckten steht ganz unten auf der Seite:

Der einmalige Preis für einen Sechs-Monats-Zugang zu unserer Sudoku-Datenbank beträgt 59,95 € inkl. gesetzlicher Mehrwertssteuer.

Mit einem Urteil vom Amtsgericht Wiesbaden macht die zugehörige Inkasso-Stelle dann Druck auf die Opfer, die in die Falle getappt sind. Laut heise.de kann man aber trotzdem cool bleiben:

Empfänger von Günthers Mahnungen sollten sich von den Einschüchterungsversuchen der Rechtsanwältin nicht beeindrucken lassen. Eine Rechtssprechung in Sachen Kostenpflicht bei Abo-Fallen gibt es anders als behauptet nicht, wohl aber einige Urteile niedriger Instanzen, die eine Zahlungspflicht stets klar verneinen.

 

Wer Anderen eine Grube gräbt…

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 19. September 2008

…fällt hoffentlich auch bald selbst hinein.

Zitat aus dem Rechtshinweis eine bekannten Kochbuchseite:1

Alle Rezepte aus Marions Kochbuch wurden von Marion gekocht und von Folkert fotografiert. Die Rezepte wurden anschließend von Marion mit eigenen Worten beschrieben und mit Foto veröffentlicht. Marion ist somit Urheber des Rezepttextes.

Ein Rezept an sich (z.B. Pfannkuchen = Eier, Milch und Mehl vermischen und in einer Pfanne braten) ist in den meisten Fällen nicht urheberrechtlich geschützt. Das macht auch Sinn, denn sonst gäbe es diese Vielfalt an Rezepten nicht.

Inwieweit Marions Rezepte z.B. vom Pfannkuchen urheberrechtlich geschützt sind, darüber gehen die Meinungen auseinander. Wir sind der Meinung, dass auch hier das Urheberrecht gilt, denn Marions Rezepttexte gehen über die oben beschriebene Anleitung weit hinaus.

Jeder, der Marions Rezepte ohne Genehmigung, gleich ob mit oder ohne Quellenangabe, auf seiner Website veröffentlicht, muss mit der Möglichkeit rechnen, dass wir dagegen vorgehen. Denn so ein Verhalten kann neben einer Urheberrechtsverletzung hinsichtlich des Kochrezepts unter Umständen auch als unlauterer Wettbewerb oder Datenbankrechtsverletzung gewertet werden.

In Foren ist jeder Forumsteilnehmer selber für seine Veröffentlichungen verantwortlich und hat dieses meistens bei seiner Registrierung in dem Forum auch bestätigt.

Alle, aber auch wirklich alle Rezepte? Da kann man sich doch leicht wundern, warum Wasser gepredigt und Wein gesoffen wird? Ach, vielleicht ist der Kochclub gar nicht die gleiche Baustelle wie das Kochbuch? Komisch ist nur, dass vom Kochclub auf die Urheberrechtshinweise des Kochbuchs verwiesen wird.

Der letzte Absatz ist übrigens auch gut, wenn man bedenkt, dass selbige Personen auch schon Forenbetreiber abgemahnt hatten. Mit der Begründung, dass Forenbetreiber die Inhalte (respektive Bilder) prüfen müssten.

(Update) Ein weiteres Zitat:2

Wer Rezepte ohne Quellenangabe weitergibt, schmückt sich mit fremden Federn.
[…]
Die Kopierer von Rezepten sind meistens auch stolz auf Ihre zusammenkopierten Sammlungen und bedenken dabei oft nicht, daß auch alle anderen Google kennen und bedienen können. Bei vielen unserer Rezepte stehen wir bei Google auf der ersten Seite. Also uns wäre es peinlich, in einem Forum Rezepte zu veröffentlichen, bei dem viele dieses Rezept als Kopie erkennen würden.

Peinlich? Man könnte fast meinen, diese Leute glauben sogar selbst den Quark, den sie da von sich geben. Die ganze Kochbuchseite ist peinlich. Ich koche leidenschaftlich gerne, habe aber ehrlich gesagt noch keines der knieper’schen Rezepte versucht, da ich die Beschreibungen extrem plump finde und sie in keinster Weise reizvoll zum Nachkochen sind. Solcher Content ist peinlich.

1 http://www.marions-kochbuch.de/urheberrecht-rezepte.htm
2 http://www.marions-kochbuch.de/urheberrecht-sinn-unsinn-foren.htm

 

Neues von der Urheber- und Markenrechtsfront

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 17. September 2008

Der MLPwatchblog verstösst laut WIPO nicht gegen die Markenrechte der MLP AG. Diese hatte bei der Organisation Beschwerde gegen den unternehmenskritischen Blog eingereicht. Die Entscheidung ist zur Abwechslung mal eine schöne Sache für Blogger. Sonst würde es wohl auch bald keinen GoogleWatchBlog oder BildBlog mehr geben.

Dafür entfacht ein neuer Streit, um eine Klausel im Urheberrecht, was die öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung betrifft. Deutschland und seine Gesetze.

Heute hab ich übrigens die Forderung meiner erhaltenen Abmahnung bezahlt. Damit die Herrschaften wieder etwas für ihren Lebensunterhalt haben. 🙁

 

Stoppt den Abmahnwahn von Marions Kochbuch

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 12. September 2008

KiwiDas Echo auf meinen Fall, 180 Euro für eine Schüssel Reis, war bislang sehr positiv. Insbesondere Tutsi hat mich auf eine Idee gebracht: Warum soll ich mich lange über die 180 Euro aufregen, wenn man in der Blogosphäre das Thema nutzen, und mit Hilfe anderer Blogger dem Treiben von Marions „Kochbuch“ ein wenig entgegenwirken kann. Aufklärung ist auch in diesem Fall Gold wert und darum habe ich beschlossen eine kleine Aktion zu starten, um anderen Bloggern und Seitenbetreibern zu helfen, nicht in das gleiche Fettnäpfchen zu treten.

Zuerst aber ein paar allgemeine Informationen, was beim Urheberrecht im Netz beachtet werden sollte. Das Copyright ist eine wichtige Sache, nur spielt eben die Verhältnismässigkeit bei einfachen Verletzungen eine wesentliche Rolle. Robert hat hier bereits 5 Links zum Thema Fotorechte & Abmahnung zusammengetragen. Im Wesentlichen ist es wichtig, sich niemals ohne vorherige Einverständis des Urhebers, sei es durch Lizenzvereinbarung oder Nachfragen, einer Bildquelle zu ermächtigen. Ich hatte bisher immer gute Erfahrungen gemacht, gerade Bilder auf englischsprachigen Seiten dürfen, wenn man ganz lieb frägt, meist kostenlos verwendet werden.

Aber nun zur Aktion:

Mit eurem Blog könnt ihr helfen das Thema zu verbreiten und der besagten Seite etwas Wind aus den Segeln zu nehmen. Dazu müsst ihr eigentlich nur zwei Dinge tun.

1. Schreibt einen kleinen Beitrag zum Thema Abmahnung und setzt darin einen Link auf diesen Artikel (Trackback). Am besten ist es natürlich wenn im Linktext die Worte Marion und Kochbuch vorkommen. 😉

2. Unterstützt in eurem Beitrag zusätzlich das Projekt lebensmittelfotos.com von Dieter Petereit. Hier können kostenlose Bilder heruntergeladen und verwendet werden, ganz ohne Abmahnung! Setzt hierzu ein paar Links zu Unterseiten, z.B. Backwaren, Gemüse und Fleisch. Natürlich könnt ihr auch gerne ein paar Bilder einbinden.

Alle Teilnehmer werden wiederum in diesem Beitrag hier verlinkt. Sinn und Zweck der Aktion? Wer nach Marions Kochbuch sucht, bekommt jetzt schon auf der ersten Suchergebnisseite an Position 3 das ARD Plusminus-Video „Warnung vor Marions Kochbuch“ angezeigt. Ziel ist es, noch mehr solche Warnungen auf die erste Seite zu bekommen. Vielleicht sogar ganz nach oben. 😉

Zweites Ziel ist es, in der Bildsuche von Google, die Bilder von lebensmittelfotos.com weiter nach vorne zu bringen, damit ahnungslose Suchende nicht aus Unwissenheit die kostspieligen Bilder aus dem „netten“ Kochbuch verwenden.

Hier die Liste der bisherigen Teilnehmer:

Marions Kochbuch: Wieder Abmahnungen für tolle Fotos (Tutsi)
Abmahnwelle – die Zweite (Deutschflüsterer)
Abmahnwahn bis zum abwinken (Das Meinungs-Blog)
Warnung vor Marion’s Kochbuch! (Tolle-Marmeladen.de)
Lebensunterhalt durch Abmahnungen? (Shoutitout)
Abmahnwelle wegen Lebensmittel-Fotos (Majeres)
Abmahnungs-Abzocke von Marions Kochbuch (Mendener)
Blogger gegen Abmahnwahn (anoome.at)
Abmahnungen für Lebensmittelfotos (Phantomscherz)
Stoppt die Abmahnwelle von Marions Kochbuch (Straub Daniel)
Bilderklau und Abmahnwahn (Wunschkinder.net)
STOP der Abmahnwelle von Marions Kochbuch! (Impuls Blog)
ABMAHNUNG – neues Gesetz in Kraft getreten (RICHTIG BLOGGEN)
Die Abmahnwelle rollt weiter, Vorsicht vor Marions Kochbuch! (Promoter Blog)

Ich hoffe auf eine rege Beteiligung! Achja, fast hätt ich es noch vergessen: Natürlich solltet ihr am besten nicht auf die „böse“ Kochbuchseite verlinken, auch schlechte „Werbung“ bringt das Projekt nur noch weiter nach vorn.

Bildquelle: Xiel / lebensmittelfotos.com

 

180 Euro für eine Schüssel Reis

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 12. September 2008

Vorgestern Abend traute ich meinen Augen nach dem Blick in den Briefkasten kaum. Darin befand sich ein nettes Schreiben von Herrn Knieper. Wem? Dem ein oder anderen dürfte der Name im Zusammenhang mit der Headline „Abzocke im Web“ bekannt sein.

Aber nun zum konkreten Fall: Auf meiner Seite kilogucker.de hatte ich vor einem dreiviertel Jahr einen Beitrag verfasst, in dem ich ein kleines Bildchen aus der Google-Bildsuche verwendet hatte. Es handelte sich um die Abbildung einer simplen Schüssel Reis. Ansich verwende ich sonst Bilder immer mit Vorsicht, man weiss ja nie, aber da hab ich wohl leider geschlafen. Das besagte Bild gehört der Seite Marions „Kochbuch“. Weil der lieber Herr Knieper sich viel Mühe gemacht hate, die Schüssel „professionell“ abzulichten, ist dies eine kleine Abmahnung in höhe von 180 Euro wert. Im Vergleich zu anderen Summen (6.000 Euro) die in ähnlichen Fällen verlangt wurden, also ein Schnäppchen. Allerdings will ich mir gar nicht vorstellen, wieviel echte Schüsseln Reis mach sich für 180 Euro kaufen könnte.

Was mich aber an der ganzen Knieper-Geschichte am meisten stutzig macht, sind die Aussagen, dass die Bildklauer seine Existenz gefährden, da sie von Marions „Kochbuch“ ihren Lebensunterhalt bestreiten. Darum hab ich doch gleich mal ein wenig recherchiert.

Bei statbrain.com kann man sich Besucherzahlen zu einer beliebigen Seite ausrechen lassen. Als Basis dient unter anderem Alexa. Um die Qualität der Zahlen zu ermitteln, hab ich zwei meiner Seiten zum Testen genommen:

kilogucker.de: 3.613 Besucher pro Tag
blogtotal.de: 6.606 Besucher pro Tag

Die Werte erscheinen um den Faktor drei zu hoch, sind aber im Verhältnis der Seiten untereinander stimmig. Somit habe ich auch mal die Seite der Kniepers getestet:

marions-kochbuch.de: 43.046 Besucher pro Tag

Um nun auf die tatsächliche Besucherzahl zu kommen, bzw. ich will die Impressions ermitteln, habe ich meine Besucherzahlen ins Verhältnis gesetzt:

kilogucker.de: 677 Impressions pro Tag
blogtotal.de: 2932 Impressions pro Tag
marions-kochbuch.de: (x) Impressions pro Tag

kilogucker.de: 677/3.613 = 0,1873
blogtotal.de: 2932/6.606 = 0,4438

Da der Wert von blogtotal.de etwas aussagekräftiger ist, weil der Traffic gut verteilt ist und ich auch grosszügig sein will, gehe ich von dem höheren Faktor aus.

marions-kochbuch.de: 0,4438 x 43.046 = 19.103 Impressions pro Tag

Da die Kniepers nur Google-AdSense einblenden, will ich mal noch die Einnahmen schätzen:

Mit solchen Seiten macht man vielleicht 1 Dollar auf tausend Besucher. Aber auch hier will ich mal nicht so sein, und den gewählten eCPM sogar noch erhöhen, da Marions „Kochbuch“ eine reine Themenseite ist.

marions-kochbuch.de: 3 Dollar eCPM x 19,1 = 57,3 Dollar pro Tag

Auf 30 Tage ergeben sich somit etwa 1719 Dollar. Das sind ca. 1225 Euro im Monat (Brutto!). Und davon wollen die Kniepers leben? Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Haupteinnahmequelle ihre Abmahnungen sind. Zumal keinerlei Versuche gemacht werden, den User am Download der Bilder zu hindern (Wasserzeichen, Klicksperre, etc.), wenn es doch so geschäftsschädigend sein soll.

Von mir ein Tipp, um noch mehr Geld zu machen: Stellt die Bilder doch unter falschem Namen bei kostenlosen Bildverzeichnissen ein. Anschliessend können dann brav alle Downloader abkassiert werden.

Mit dem Urheberrecht scheinen es die Kniepers selbst, wohl auch nicht so genau zu nehmen, wie die Herrencreme zeigt.

Ich frage mich gerade wie in Deutschland die Rechtslage aussieht, wenn man Abmahnung als Geschäftsmodell betreibt?

 

LHC: Die Welt geht unter oder auch nicht!

Abgelegt unter Medien & TV by Redaktion am 09. September 2008

Cern LHCMorgen Heute Am 10. September war der grosse Tag, der LHC (Large Hadron Collider) am Kernforschungsinstitut Cern wird wurde in Betrieb genommen. In der wohl grössten Maschine der Welt sollen Protonen auf annährend Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und dann zur Kollision gebracht werden. Dabei sollen bislang unentdeckte Teilchen entstehe, die Aufschluss über die Zusammensetzung der Materie geben.

Was aber für die Medien noch viel interessanter ist, theoretisch können auch kleine Schwarze Löcher entstehen. Genährt durch die Behauptungen des Tübinger Professors Otto Rössler, entstand eine leichte Panikmache. Die Schwarzen Löcher könnten die Erde verschlingen. :-O

Alles halb so wild: Es gibt defintiv keinen Weltuntergang. Wie der Stellungnahme des KET (Komitee für Elementarteilchenphysik) zu entnehmen ist, geht die Welt aus vier guten Gründen nicht unter:

1. Es ist gar nicht erwiesen das bei dem Experiment überhaupt scharze Löcher entstehen.
2. Wenn welche entsehen, ist deren Masse so klein, dass sie sofort wieder zerfallen.
3. Auf unsere Erde treffen jede Sekunde zigtausend Protonen aus dem All, mit deutlich höherer Geschwindigkeit. Würden stabile schwarze Löcher entstehen, könntest du diesen Text hier wohl nicht mehr lesen.
4. Selbst wenn ein stabiles Schwarzes Loch entstehen sollte, würde es mehrere Milliarden Jahre dauern, bis das Schwarze Loch eine ausreichend große Masse entwicklet hätte, um die Erde zu „verschlingen“.

Keep cool. 😉 Und wer gern eine wissenschaftliche Widerlegung der Rössler’schen Phantasie-Theorie lesen möchte, der kann sich hier „weiterbilden„.

 

20% der Informatik-Studenten wollen zu Google

Abgelegt unter Netzwelt & IT by Redaktion am 08. September 2008

Ei, Ei, was man nicht wieder alles bei Heise im Newsticker lesen kann: „Jeder fünfte Informatikstudent würde gerne bei Google arbeiten!“ Bei rund 30.000 Studienanfängern im Bereich Informatik würde das bedeuten, dass Google jedes Jahr 6.000 neue Mitarbeiter einstellen könnte. Aktuell hat Google etwa 20.000 Mitarbeiter. Schätzungsweise 1% dürften jedes Jahr neu eingestellt werden, macht etwa 200 Plätze auf allein 3.000 deutsche Studis, die gerne bei Google sein würden. 😉

Aber was ist so schön daran bei Google zu arbeiten? Sind es die „coolen“ Büros? Kostenlose Mahlzeiten oder die Milliarden-Einnahmen, die einen grosses Gehalt versprechen? Vermutlich alles zusammen.

Leider werden sich viele schon während des Studiums bewusst werden, dass Informatik mehr ist, als in einem coolen Büro zu sitzen, die Maus zu streicheln und bunte Buttons anzuklicken.

 
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